Hubschrauber & Helikopter (selbst) Fliegen, Ausbildung, Flugschule und Schnupperflüge

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> Fahndung aus der Luft Im Einsatz mit der Bundespolizei
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Rotorblatt101
new post 26. Oktober 2009, 12:27
Antworten #1


1. Soloflug geschafft
**

Gruppe: Pilots
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Beiträge: 101
seit: 09. Juli 06
Mitglieder Nr.: 358




Die Fliegerstaffel Mitte der Bundespolizei: die Piloten jagen Terroristen, fliegen Bundespolitiker und die Antiterrorgruppe GSG 9, sie kontrollieren das gesamte Schienennetz der Deutschen Bahn aus der Luft und retten Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen. Aus 500 Metern Höhe können die Piloten und Fahnder mit Hightech- und Wärmebildkameras sehen, was am Boden passiert, zentimetergenau, Tag und Nacht. Das Filmteam konnte mehrere Tage mit den Polizeipiloten mitfliegen und sie im Einsatz beobachten.

http://vimeo.com/7143834

[vimeo]http://vimeo.com/7143834[/vimeo]

Hier zum runterladen (nicht getestet):

http://dokujunkies.org/reportagen/fahndung...atrip-xvid.html
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Mücke
new post 26. Oktober 2009, 13:23
Antworten #2


Flugschüler: Theorie bestanden
**

Gruppe: Pilots
Lizenzen und Qualifikation: ATPL(H),FI(H)

Beiträge: 238
seit: 19. Juni 07
Mitglieder Nr.: 623




So so, man hat also Nachwuchssorgen.
Vielleicht sollte man dann mal von seinem hohen Roß runterkommen, den Kopf aus dem A.... ziehen und endlich aufhören fliegende Polizisten einzusetzen.
Es gibt ausreichend qualifizierte Piloten am Markt, die man durchaus einsetzen kann.
Das wird von anderen Nationen so gehandhabt, z.B. GB, nur in Deutschland ist soetwas unmöglich.

Mir fällt zu dem Video nochmehr ein, aber ich lasse das jetzt mal...
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huey_
new post 26. Oktober 2009, 21:12
Antworten #3


Unregistered










Es gibt den ein oder anderen Piloten, der gar nicht in diesem Spektrum fliegen will...


Wer im Ausland geflogen ist, für den sind diese fliegerischen Einsätze (sorry!) "Stink"Langweilig...

Die Anforderungen sollten so bleiben, wie sie sind-die Zukunft wird ohnehin eine Menge Probleme mit dem "Faktor Mensch" bringen....

Wer "Profis" einsetzen will, muss sie nicht nur sorgfältig selektieren und wie "Profis" bezahlen-sondern auch als "Profis" einsetzen....


Unterforderung wird in vielen Bereichen der Fliegerei zunehmend zu einem ganz, ganz grossen Problem....
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Mücke
new post 26. Oktober 2009, 21:40
Antworten #4


Flugschüler: Theorie bestanden
**

Gruppe: Pilots
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Beiträge: 238
seit: 19. Juni 07
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QUOTE
Es gibt den ein oder anderen Piloten, der gar nicht in diesem Spektrum fliegen will...

Es gibt immer einen Passenden.

QUOTE
Wer im Ausland geflogen ist, für den sind diese fliegerischen Einsätze (sorry!) "Stink"Langweilig...

Das kann ich mir kaum vorstellen.
Im zivilen Bereich macht man unter Umständen nichts Anderes.


QUOTE
Die Anforderungen sollten so bleiben, wie sie sind-die Zukunft wird ohnehin eine Menge Probleme mit dem "Faktor Mensch" bringen....

Hier stehe ich auf dem Schlauch. Kannst Du das erläutern?

QUOTE
Wer "Profis" einsetzen will, muss sie nicht nur sorgfältig selektieren und wie "Profis" bezahlen-sondern auch als "Profis" einsetzen....

Aus gegebenem Anlaß hier ein Angebot der Polizei aus Birmingham.
Falls Jemand Bedarf hat...Ich werde da mal was hinschicken.

* Job Position: Permanent
* Location: Birmingham
* Job Hours: Full-Time
* Job Role: Pilot
* Company: West Midlands Police
* Salary: £49,458 - £53,958 p.a.
* Job reference: A0901SS007/OCT09
* Posted Date: 20 October 2009 13:44:10

Line Pilot - Birmingham - Aviation

Ref: A0901SS007/OCT09

Birmingham

West Midlands Police is the country's second largest, and one of the best performing, forces in the country. We are looking for an experienced pilot to join our dynamic team of Pilots and Police Air Observers based at Birmingham International Airport.

# The minimum requirements for this post are:UK ATPL (H) / JAA CPL (H)
# 1500 Hrs rotary / 500 Hrs PIC rotary
# 500 Hrs relevant onshore experience
# 50 Hrs rotary night flying experience

The successful candidate will be expected to live within 40 minutes of Birmingham International Airport.

Closing date: 2 November 2009.
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huey_
new post 27. Oktober 2009, 10:41
Antworten #5


Unregistered










Für jeden Job gibt es immer Menschen, die sich dafür interessieren.

Die Kunst dabei ist es, die qualifizierten UND interessierten zeitgerecht zu finden....

Die zivile Fliegerei ist deutlich interessanter als das, was Polizei oder BuPo machen-natürlich nur, wenn man dabei an die Fliegerei speziell im Ausland (Afrika, Spanien..) denkt.....(und ich habe da einige Vergleichsmöglichkeiten-weisst du doch)...





QUOTE
Hier stehe ich auf dem Schlauch. Kannst Du das erläutern?


Gerne-dauert aber ein wenig...
Bei der Auswertung der Flugunfälle-und Zwischenfälle der letzten Jahre wurde festgestellt, das der "Human Faktor" mehr und mehr an Bedeutung gewinnt und nahezu bei JEDEM Unfall hinzugezogen werden muss.

Schuld daran sind u.a. auch die immer fortschreitendere Unterforderung der Piloten-immer weniger Flugstunden (hauptsächlich bei Behörden wie Bundeswehr, Bundespolizei und Polizei, aber auch bei "Wenig-Fliegern" wie manche ADAC-Stützpunkte und zivile Betreiber) fordern ihren Tribut.

Fliegen lernt man nicht aus Büchern-und auch aus Büchern hält man keine Erfahrung aufrecht.

Wenn ein Pilot jetzt also nur ca. 70 Stunden pro Jahr fliegt, und den Rest des Jahres "herumsitzt" oder mit Nicht-fliegerischen Aufgaben befasst ist, verliert er seine Proficiancy-ob er will oder nicht.
Fehler schleichen sich ein, und die Spanne zwischen "Wissen, was man kann" und dem, was man wirklich (noch) kann, wird grösser, ohne das man sich dessen bewusst ist.

Wenn dann noch Anspruchsdenken und Erwartungshaltung auseinanderklaffen (Beispiel: erfahrene Bundeswehrpiloten, die zur Polizei wechseln und deren Erfahrung absolut ignoriert wird), sind Frustration und Ignoration vorprogrammiert......
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Mücke
new post 27. Oktober 2009, 11:37
Antworten #6


Flugschüler: Theorie bestanden
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Beiträge: 238
seit: 19. Juni 07
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Das klingt ja so, als würde man sich neuen Konzepten stellen wollen/müssen.
Seid ihr wirklich bei unter 100Std/Jahr angelangt?

Ich hätte da zwei Vorschläge, wobei meine Frau schon sagt ich würde meine Erfahrung bzw. Ideen wieder kostenlos zur Verfügung stellen...

1. Outsourcen der Piloten
Man einigt sich mit ADAC/DRF und evtl. auch den zivilen Firmen und leiht sich rotierend deren Piloten.Die sind Erfahren in low level, Außenlandungen und Windenops.
Sie haben viel Erfahrung auf 2mots, auch auf Mustern, die von der Polizei genutzt werden (EC135,EC145,MD900). EC155 upgrade wäre ein Leichtes.

Die Polizeipiloten werden in die o.g. Firmen integriert. Wer das nicht möchte, kann Streife fahren oder einen Bürojob machen.

Die Hubschrauber werden weiterhin von Polizei betrieben und gewartet.

2. Outsourcen aller Ops.
Die Polizeien setzen zivile Unternehmen für ihre Aufgaben ein, chartern quasi an, wie jeder andere Kunde.
Fliegt ein Pilot nicht für Polizei, so nimmt er andere Flugaufträge wahr, wie sonst auch.

Das würde die von Dir beschriebenen Human Factors eliminieren und Kosten einsparen, da seitens der Behörden keine Piloten mehr ausgebildet werden.
Die "Produktion" eines Polizeipiloten kostet ja bis zu €400000.

Rechte und Gesetze können leicht geändert werden, um sie an die neuen Gegebenheiten anzupassen.


Habe ich etwas vergessen/übersehen?
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Admin
new post 27. Oktober 2009, 11:48
Antworten #7


Administrator
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...und dann wäre da noch die Beförderung von Abgeordneten / Regierungsmitgliedern durch die Bundespolizei.

Davon könnte doch sicherlich mehr als ein privates Luftfahrtunternehmen leben - und das für den Steuerzahler womöglich zu günstigeren Konditionen als zur Zeit.

Das Argument der höheren Sicherheit zieht doch seit LuftSiG/ZÜP wirklich nicht mehr (zumal so oder so Personenschützer mitfliegen)...


--------------------

To fly is human, to hover, divine.
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huey_
new post 27. Oktober 2009, 17:03
Antworten #8


Unregistered












QUOTE
Seid ihr wirklich bei unter 100Std/Jahr angelangt?


Ja-leider.
Das Geld sitzt nun mal immer knapper, und solange "die da oben" der Meinung sind, das man fliegen eben nur einmal lernen muss (und das dann wie schwimmen und Fahrradfahren) ein Leben lang hält, wird sich das nicht ändern.


Manche Landespolizei würde sich wünschen, das man von dem Konzept "Erst Polizist, dann Pilot" abrücken würde-doch auch das ist (politisch) derzeit (scheinbar) noch nicht gewollt....wie sonst ist es zu erklären, das bei einigen Ländern Dienstposten als Pilot seit Jahren unbesetzt sind, obwohl es mehr als genug qualifizierte Bewerber gibt-die aber alle nicht erst jahrelang die Polizeiausbildung durchlaufen wollen, um sich dann für die Pilotenlaufbahn zu qualifizieren....
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Cyclic
new post 27. Oktober 2009, 17:44
Antworten #9


Flugschüler vor dem ersten Solo
*

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Beiträge: 55
seit: 23. Dezember 08
Mitglieder Nr.: 918






Hey, finde ich sehr interessant was ihr hier auftut! Aber wenn wir schon so denken, dann zieht euch mal die Fluggerätmechaniker der Bundeswehr mit heran ... Teure Ausbildung, Arbeitszeit im Schnitt ca. 6-8 Jahre, dann Entlassung und Schulungen zahlen für 9000 € und weiter Bezahlung für diese Zeit und dann raus!! Für diese Leute wo gerne bleiben !!!!!!! würden!!!!!!!!! werden Neue herangezogen und ab da das gleiche Spiel!! Zu knappen Kassen fragt man sich echt, wie dort auch grad wie oben beschrieben so ein Denken bei denen stattfinden kann ...

Grüße
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30.03.2020 - 07:22 CET