Hubschrauber & Helikopter (selbst) Fliegen, Ausbildung, Flugschule und Schnupperflüge

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> Ausbildung zum Berufspiloten für die USA Army
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Raptor
new post 24. Januar 2008, 19:33
Antworten #1


Unregistered










Hi,

ich möchte später gerne in der US Army als Pilot arbeiten.

Die Frage ist nur, wie mache ich das am besten?

Was für ein Abschluss wäre dafür sinnvoll, bzw. muss man haben und was wäre da der Notendurchschnitt? Mir ist klar, so besser der Abschluss, desto größer die Chance, aber was wäre minimal?

Bei Vorrausetzung steht auf dieser Seite steht.
„Nachweis ausreichender Kenntnisse in den Fachgebieten Mathematik und Physik vor Beginn der Ausbildung (Diese Kenntnisse sind vor Beginn der Ausbildung nachzuweisen)“
Ausreichende Kenntnisse sind so 3 oder 2?

Wo sollte ich diese Flugausbildung absolvieren, in Deutschland oder in den USA?
Wie teuer würde das werden und gäbe es eine Möglichkeit die Kosten zu umgehen (also für mich)?
Vielleicht durch die US Army selber?
Den ich habe gehört das es von 25.000 bis 70.000€ kosten kann und das wird ich mir vermutlich nie leisten können.


Ich hoffe Ihr könnt mir helfen.

Mit freundlichen Grüßen
recen
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Falko
new post 25. Januar 2008, 02:28
Antworten #2


Flugschüler vor dem ersten Solo
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Du musst amerikaner sein um das machen zu koennen.
Zum andern fliegen die nicht viel. Ein Ex-Mitarbeiter von unserer Firma war Black hawk- Pilot und er war froh als er aus der Army raus konnte. Er sagte, dass man da nur rumsitzt.

Falko
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Raptor
new post 25. Januar 2008, 19:13
Antworten #3


Unregistered










Ich kann mir die amerikanische Staatsbürgerschaft beantragen, wie das geht weis ich schon.

Mein Ziel ist es nämlich ein guter Pilot zu werden und dann in das 160th SOAR zu kommen.


Aber um überhaupt Pilot zu werden, muss man doch bestimmte Dioptrien haben, oder?
Welche wären das? Weil ich weis nur das man keine Brille tragen darf und ich vermute das mein Röhrenmonitor meine Augen „kaputt“ gemacht hat. sad.gif sad.gif sad.gif sad.gif sad.gif sad.gif
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GerdFröbe
new post 25. Januar 2008, 22:51
Antworten #4


Flugschüler vor dem ersten Solo
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wie zum Teufel kann man nur auf die abstruse Idee kommen in die us-armee einzutreten und dass auch noch freiwillig???? Ok, jedem das Seine..... ph34r.gif

anyway: dies ist wohl auch das falsche Forum dafür. ich weiss nicht mal ob Dir PPPrune weiterhelfen kann aber ein Versuch ist es wert. Sonst google einfach mal und schreib "die Besten, der Besten" direkt an. Falls Sie nicht so recht wollen, sag Ihnen einfach, dass Du freiwillig in den Irak willst.... biggrin.gif
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Raptor
new post 27. Januar 2008, 02:52
Antworten #5


Unregistered










Also ich will lieber in der US-Army sterben als für die Bundeswehr! ph34r.gif


Aber egal was ich werden will, ob ich nun hier oder in den USA fliegen will.
Ich will nur einen Helicopter fliegen!
Und dafür brauche ich einen Pilotenschein und dafür will ich mich informaieren!

Also, wie sieht das aus mit der Ausbildung? Meinet wegen auch hier in Deutschland.
Und wie sieht das mit der Brille aus, bzw. mit den Augen?
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ElSamsonito
new post 27. Januar 2008, 12:05
Antworten #6


Schnupperflieger
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Wo ist jetzt der Unterschied zwischen der US-Army und der Bundeswehr in Bezug auf sterben? Außer das die Chancen in der US-Army sehr viel besser dafür stehen?

Ich sags mal so.
Generell wird beim Militär im Offizersbereich Intelligenz vorrausgesetz.
Ok, das ist ein Wiederspruch in sich, aber so ist es nunmal.
Das ist dann Abitur und meist Studium(beim Militär) mit langen Verpflichtungszeiten.
Da soll man nämlich nicht nur fliegen sondern auch führen.
Das ist dann nicht ganz so wie in Filmen.
Ob du dann eine 2 oder eine 3 in irgendwelchen Fächern hast ist weniger wichtig als in was für einem Abschluß die stehen.

Nun wird man auch nicht auf Knopfdruck Amerikaner und ob man als eingewanderter dann diennen kann weiß ich auch nicht.
Zudem gibt es da noch tausende echte Amerikaner die das selbe wollen und wo man erstmal besser sein müßte.
Ist ja nicht so das die auf einen warten.
Sosehr wir auch alle die westliche Welt sind, kann man nicht einfach in ein anderes Land gehen und dort dienen. Höchstens in Austauschprogrammen der Streitkräfte.

Mir scheint du würdest alles machen um nen Schein zu bekommen, doch das Militär nimmt nur die besten und Zivil kostet es nen Menge Geld.
Aber Zivil gehts dann auch nur ums fliegen und man kann machen was man will.
Beim Militär macht man das was andere sagen.
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Heli-Mike
new post 27. Januar 2008, 12:07
Antworten #7


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Raptor,

als Reserveoffizier der Bundeswehr kann ich Dir schonmal versichern, dass Du mit der Einstellung keine Chance hast, einen der äußerst begehrten Plätze für die Ausbildung zum Hubschrauberführer zu erhalten. Ähnliches dürfte für die Polizei gelten.

Aber Du bist wahrscheinlich noch sehr jung und wirst sicher noch eine große Entwicklung machen.

Über die Augen und die Brille brauchst Du Dir keine Gedanken zu machen, das kann man alles in den Griff bekommen, schließlich gibt es Augenoperationen und Kontaktlinsen.

An Deiner Stelle würde ich mir mehr über meine schulischen Leistungen und physikalischen Vorkenntnisse Gedanken machen. Wenn Du Dir die Ausbildung - wo auch immer - bezahlen lassen willst, dann legt man bei der Auswahl großen Wert auf eine gute Vorausbildung (insbesondere in Physik und Mathe), hohe analytische Fähigkeiten, ausgeprägtes Urteilsvermögen, ein stabiles Persönlichkeitsbild und starkes persönliches Engagement. Das sind die Bereiche in denen Du punkten mußt, damit jemand mind. 100.000 Euro in Deine Ausbildung investiert und Dir hinterher mehrere Millionen teure Geräte anvertraut.

Denk lieber erstmal darüber nach. Alles andere sind hinterher nur kleinere Aufgaben, die bewältigt werden können.

Gruß,
Mike
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Heli-Mike
new post 27. Januar 2008, 12:16
Antworten #8


Flugschüler
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Noch eine Ergänzung.

Wenn Du die zivilen Anforderungen über das Sehvermögen von Piloten wissen willst, dann gibt es eine einfache Möglichkeit, Dich darüber genauestens zu informieren. Hier findest Du die dazugehörige Vorschrift:
http://www.lba.de/cln_009/nn_54074/SharedD...L5_JAR-FCL3.pdf

Im Abschnitt B (Tauglichkeitsklasse 1) sind die Anforderungen für Berufspiloten angegeben. Unter Punkt 3.215 findest Du die Bedingungen für die Augen.

Mike
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Raptor
new post 27. Januar 2008, 20:17
Antworten #9


Unregistered










Ich sage es mal so.
Vor zwei Jahren (war ich 13 Jahre alt) wollte ich einen Rettungshelicopter fliegen; zwei Jahre später will ich bei der Army einen Helicopter fliegen (bin jetzt 15 Jahre alt).
Das Ziel ist aber immer das gleiche, ich will einen Helicopter fliegen, aber in welcher Richtig weis ich noch nicht genau, aber dafür habe ich ja noch ca. drei Jahre Zeit.

Aber mit den Augen ist kein Problem, egal wie schlecht oder (hoffentlich) normal meine Augen sind, ich kann anstand eine Brille Kontaktlinsen benutzen.
Aber was brauche man für einen Schulabschluss, Abitur? Oder geht auch Haupt, bzw. Realschulabschluss, mit guten Noten und Kenntnissen in Physik, Mathe und English?

Ich wird mir dann in Laufe der nächsten Wochen mal das PDF durchlesen.


QUOTE
Es ist empfehlenswert, die Berufspilotenausbildung wegen der sehr viel niedrigeren Ausbildungskosten in USA zu absolvieren. Unbedingt sollte man für die US-Ausbildung eine Flugschule mit einem J-1 Visum auswählen. Das Visum berechtigt zu 24 Monaten Aufenthalt und Arbeit in USA. Nach der erfolgreichen Ausbildung als Berufspilot und Fluglehrer (Dauer ca. 7-9 Monate) kann man als Berufspilot in USA Flugstunden sammeln. Im Durchschnitt können 1000 bis 1200 Flugstunden geflogen werden, dies ist eine ausgezeichnete Basis um sich zu bewerben.

Die Berufspilotenlizenz in Europa kostet ca. doppelt so viel wie in USA, die Ausbildung kann bis zu 2 Jahren dauern. Die Flugerfahrung beträgt nur ca. 180-200 Flugstunden, für gute Jobs sind jedoch um die 1000 Stunden erforderlich.

Obwohl die amerikanische Lizenz in Europa noch umgeschrieben werden muss, was mit weiteren Kosten verbunden ist, sind die Kosten insgesamt geringer und die Flugerfahrung sehr viel größer.


Also wäre es besser mit 18 Jahren in die USA zu reisen und 1 Jahr da zu leben und die Piloten ausbildung zu absolvieren und dann sich für den Rettungsdienst zu bwerben, oder?

Was für einen Abschluss braucht man dafür (Haupt- Realschule oder Abitur)?

Dieser Beitrag wurde von Raptor: 28. Januar 2008, 21:10 bearbeitet
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Heli-Mike
new post 29. Januar 2008, 00:25
Antworten #10


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Du solltest auf jeden Fall Abitur haben, um eine realistische Chance zu haben. Das ist bei der Bundeswehr und der Polizei eine Mindestvoraussetzung. Für die US Army ist es sicherlich die High School und um dort eine Chance zu haben, solltest Du auch Deinen Schulabschluß in USA machen. Die amerikanische Staatsbürgerschaft nach der Schule anzunehmen wird kaum reichen, um Dir eine vernünftige Chancengleichheit gegenüber den US Boys zu bieten.

Raptor,
warum glaubst Du, dass es so wenige Hubschrauberpiloten gibt?

Ein Tip:
Es liegt nicht daran, dass es so wenige wollen!
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Raptor
new post 29. Januar 2008, 22:27
Antworten #11


Unregistered










Wie komst Du darauf, das ich glauben soll das es so wenige Hubtschrauberpiloten gibt?

Wen man jetzt aber nicht zur Polizei will, sondern zum ADAC und da den Helicopter fliegen will, braucht man nur CPL (H), also egal ob Haupt- Realschulabschluss oder Abitur hat.

Nur wie teuer ist dieser CPL (H)?
Und wie teuer wird er in den USA sein?
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Admin
new post 30. Januar 2008, 00:25
Antworten #12


Administrator
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seit: 07. Juni 03
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Hallo Raptor,

Eine Anmeldung reicht doch, oder? eusa_naughty.gif

Der Account von RaptorLLD wurde gelöscht. Deine Frage(n) in dem ebenfalls von RaptorLLD (also Dir?!) erstellten Thread wurden hier alle schonmal gestellt. Die Suche hilft dabei die Antworten darauf zu finden. Und: Nein, Du wirst keine Firma finden die Dir die Ausbildung/Weiterbildung (vor-)finanziert.

Und nun: Viel Spaß bei helikopterfliegen.de thumbs.gif

Gruß,
Marcus


--------------------

To fly is human, to hover, divine.
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GerdFröbe
new post 30. Januar 2008, 03:01
Antworten #13


Flugschüler vor dem ersten Solo
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QUOTE(Raptor @ 29. Januar 2008, 22:27)
Wie komst Du darauf, das ich glauben soll das es so wenige Hubtschrauberpiloten gibt?

Das war eine eher rhetorische Frage! blink.gif

Wen man jetzt aber nicht zur Polizei will, sondern zum ADAC und da den Helicopter fliegen will,

Wolltest Du nicht in den Irak!? smile.gif

braucht man nur CPL (H), also egal ob Haupt- Realschulabschluss oder Abitur hat.

Jesus, weil Dir niemand in der Hauptschule Bernulli, Newton und Co beibringt. Falls Du mir nicht glaubst, versuch Dich mal bei der LH zu bewerben. Die Aufnahmetests beim ADAC sind ungefähr gleich.


Nur wie teuer ist dieser CPL (H)?
Und wie teuer wird er in den USA sein?
*


Mach Dein Abi, lern Englisch, studier am Besten, verdien Geld und trete nebenbei einem Segelfliegerclub bei. Mit viel Glück hast Du die Kohle dann mit 28 zusammen (ich sagte ja viel Glück). Und dann melde Dich nochmal. thumbs.gif
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Raptor
new post 30. Januar 2008, 14:18
Antworten #14


Unregistered










QUOTE(Admin @ 30. Januar 2008, 00:25)
Hallo Raptor,

Eine Anmeldung reicht doch, oder?  eusa_naughty.gif

Der Account von RaptorLLD wurde gelöscht. Deine Frage(n) in dem ebenfalls von RaptorLLD (also Dir?!) erstellten Thread wurden hier alle schonmal gestellt. Die Suche hilft dabei die Antworten darauf zu finden. Und: Nein, Du wirst keine Firma finden die Dir die Ausbildung/Weiterbildung (vor-)finanziert.

Und nun: Viel Spaß bei helikopterfliegen.de  thumbs.gif

Gruß,
Marcus
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Ich habe mir nur einmal angemeldet und das ist dieser "Raptor" Account und keinen "RaptorLLD"!
Ich weis nicht wer das ist.
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flyindutchman
new post 09. Februar 2008, 11:05
Antworten #15


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Hallo Raptor,

ich versuche mal in Kurzform dir auf deine Fragen bezüglich

1. Fliegen bei der Bundeswehr
2. Dioptrienzahlen beim Militär
3. Fliegen bei der US-Army/ 160th
4. Fliegen beim ADAC

ein paar Antworten zu geben. Alle Antworten beziehen sich nur auf Hubschrauberfliegen, nicht auf Jet, nicht auf Transportflugzeug und nicht auf die Hubschrauberausbildung bei der Luftwaffe!

Zu 1.

Mindstvoraussetzung um bei der Bundeswehr Hubschrauber zu fliegen ist die Mittlere Reife, nicht das Abitur wie gerne behauptet wird.
Mit der Mittleren Reife kannst du dich als Offizier des militärischen Fachdienstes direkt für die Pilotenlaufbahn bewerben. Es gibt dann 3 Phasen der Aufnahmeprüfung, wie das zur Zeit im Detail aussieht, kann ich nicht 100% sagen, es ist 12 Jahre her bei mir und da hat sich einiges geändert. Problem zur Zeit ist, dass es in dieser Laufbahn zur Zeit bedingt durch die Umstrukurierung der Bundeswehr einen erheblichen Überschuss an Piloten gibt und nur sehr wenig Nachwuchs in speziell diesem Bereich gesucht wird.

Zu 2.

Die zivil zulässigen Dioptrienzahlen werden beim Militär so nicht anerkannt. Das Militär verschärft diese Forderung erheblich, bei der Bundeswehr liegt schon bei der Einstellungsuntersuchung die maximal zulässige Dioptrienzahl bei +- 1,5. Darüber hast du keine Chance auch nur angenommen zu werden. Laserbehandlungen werden auch nicht anerkannt. Hier geht die Auswahl nach dem Motto, warum korrigierte Augen nehmen, wenn es genug "von Natur aus Gesunde" gibt. Beim US-Militär gelten in etwa die gleichen Richtlinien, ich glaube hier ist der Wert allerdings mit +- 1,0 noch schärfer.

Zu 3.

Angenommen, du schaffst es deine amerikanische Staatsbürgerschaft zu bekommen, du hast den adequaten Schulabschluss etc. und du überstehst die Einstellungstest.
Dann wirst du zur Zeit mit Kusshand genommen, denn die US-Army hat zur Zeit einen riesigen Pilotenmangel. Jetzt musst du dich Fragen, warum das so ist.
Nicht weil sich zu wenige Bewerben, sondern weil die Piloten in Scharen kündigen.
Hier muss ich mich meinen Vorrednern absolut anschließen, mit 15 klingt es alles noch sehr heldenhaft und spannend, an vorderster Front zu kämpfen und sein Leben heroisch auf den Feldern des Sieges zu lassen! Wenn du dann allerdings 2 oder 3 Mal in 5 Jahren 1 Jahr im Wechsel im Irak, dann in Afghanistan, dann im Kosovo (was bei den Amerikanern zur Zeit das "Erholung und Resozialisierungscamp" für traumatisierte Soldaten aus den Kampfeinsätzen ist) warst, hast du die Schnauze gestrichen voll. Leider ist es nicht ganz so wie in den tollen Filmen mit dem Fliegen im Krieg, rein ins Feuer, die Welt retten und die Guten gewinnen immer etc.. Aber da solltest du dir selber vielleicht mal ein "echtes" Bild machen und mal ein bisschen im Netz stöbern, es gibt genug Tatsachenberichte von Amipiloten zu diesem Thema.

Kurzer Absatz zur 160th SOAR "Nightstalker"
Diese Jungs verstehn sich und sind höchstwahrscheinlich auch die absolute Elite in der Hubschrauberfliegerei weltweit.
Von jedem Jahrgang der fliegerischen Grundausbildung werden nur die Besten überhaupt zum Screening eingeladen dort liegt die Durchfallquote nochmal bei 50-60%. Es ist also absolutes Lottospiel da jemals hinzukommen und ich behaupte aus deiner Position heraus sogar unmöglich. Hinzu kommt, dass du in der 160th nicht nur als Pilot fit sein musst, sondern die Piloten in gewissem Masse teil der Spezialkräfte sind und somit auch dem ständigen Infanteriedrill unterliegen. Hierzu kann ich nur sagen, wer es mag soll es tun, ich für meinen Teil bin Pilot beim Militär geworden um genau diesen Stumpfsinn nicht zu müssen ;-)

Zu 4.

Deine Aussage beim ADAC braucht man "nur" CPL (H) und sonst nichts ist nicht ganz Richtig.
Auch die Aussichten beim ADAC genommen zu werden sind zur Zeit besser als je zuvor. Allerdings ist die absolute Minimumvoraussetzung 1200 Stunden und ein IR.
1200 Stunden im Zivilen zu fliegen und damit auch noch Leben zu können (ich meine Hier von der Pike auf) ist unheimlich schwierig, wenn nicht unmöglich. Fast alle Piloten die beim ADAC fliegen kommen aus der Bundeswehr und werden dort übernommen. Zumal Militärpiloten in der Regel, im Gegensatz zu reinen "Zivilfliegern" (mich jetzt bitte nicht schlachten :-)), einen gewissen Trainingsvorsprung in der Rettungsfliegerei und den damit verbundenen Verfahren haben.

So, ich hoffe ich konnte dir ein paar deiner Fragen beantworten, ich wünsche dir alles Gute für deine "Fliegerzukunft" und ich schließe mit meinen Lieblingsworten:
"Wo eine Wille ist, findet sich auch ein Weg"

Gruss
FlyinDutchman
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Raptor
new post 10. Februar 2008, 17:45
Antworten #16


Unregistered










Ja wie gesagt, da ich erst 15 Jahre alt bin, weis ich noch nicht genau wo bzw. was ich fliegen will.
Nur sicher ist, dass ich später als Pilot von einem Helikopter mein Geld verdienen will!
Und dieses Jahr fange ich die 11 Klasse an und habe dann in 3 Jahren beim Abitur, also brauche ich mir um meinen Abschluss keine Sorgen zu machen (außer ich fall durch ).

Aber so gern will ich auch nicht im Irak oder so mit einem Helikopter, egal ob Deutschem oder Amerikanischem den Boden frisieren.
Dazu haben (so weit ich gelesen habe) die Piloten bei der Deutschen Bundeswehr ca. 100 bis 200 Flugstunden pro Jahr und sobald diejenigen Personen in Rente gehen gerade mal 2.000 Flugstunden.
Liege ich da richtig?
Aber das die Speziell auf Rettung Trainiert werden, kann sein, immerhin müssen die Bundeswehr Piloten Ihre Soldaten rein und wieder rausfliegen, also so zu sagen auch Retten.

Dann wäre es doch viel klüger (vollem dingen auch wegen meinem Finanzieller Situation, hab gerade und auch nicht in 3 Jahren 80.000$ zu Verfügung) zu der Deutschen Bundeswehr zu gehen und da sich als Pilot zu bewerben und dann da zu fliegen, vorausgesetzt die Fliegen nicht nur 100 Flugstunden Pro Jahr!
Und die Piloten werden aber genau so behandelt wie die Soldaten und auf so einen Strengen Ton habe ich auch nicht so wirklich Lust.
Oder meintest Du mit dem Wort „Infanteriedrill“ das die Piloten nicht so behandelt werden?
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ElSamsonito
new post 23. Februar 2008, 05:28
Antworten #17


Schnupperflieger
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Was flyindutchman meint ist das diese US-Spezialeinheit wohl auch kämpfende Piloten hat. Infantrieausbildung in den USA ist die Hölle, da wird man bei der Fremdenlegion besser behandelt.
Das ist als normaler Pilot sicher nicht der Fall.
Bei der Bundeswehr schonmal garnicht. Da beschrenkt sich kämpfen aufs Überlebenstraining.

Wenn du nicht wirklich Lust auf nen strengen Ton hast ist eigentlich das Militär garnichts für dich.
Bei der Bundeswehr ist das je nach Vorgesetzeden noch Human.
Das dich da einer zur Sau macht wie in Wehrmachtsfilmen geht nicht mehr.
Bei der Bundeswehr ist man auch nicht Soldat im eigentlich Sinne wie die Geschichte das lehrt, von wegen Parallel-Welt,. Sondern da ist man heute Bürger in Uniform.
Das ganze kann man mit den Pfadfindern vergleichen.
Als Offizer hat man es eigentlich in jeder Armee gut, nur auf dem Weg dahin wird man halt genau wie Schütze Arsch behandelt.
Obwohl eine UA oder OA Litze einem immer nen Vorteil verschaft.

In den USA ist das ganz anders.
Schon alleine die Stellung des Miltärs in der Gesellschaft ist eine ganz andere.
Das ist auch eine reine Freiwilligen Armee. Die meißten Mannschaftsdienstgrade kommen zwar aus der untersten Schicht und haben meißt keine andere Wahl als zum Militätr zu gehen, aber es steht halt freiwillig drauf.
Dort wird man generell gebrochen und und neu aufgebaut.
Wems nicht paßt kann wieder gehen.
Selbstständiges denken, besonders in poltischer Sicht ist dort unerwünscht.
Du wirst ganz klein gemacht dann nach ihren Vorstellungen aufgeblasen, und bist später sicher nichtmehr der selbe wie vorher.
Wenn man das geschaft hat ist man allerdings ein geachtet Mitglied der Gesellschaft. Definieren sich die USA doch rein über ihr Militär.
Ist fast so wie in Deutschland zu Kaisers Zeiten.

Generell muß man sagen, vergiß die Hollywood Filme.
Sowas wie Tom Cruise in Top Gun gibts da nicht beim US-Militär.
Reine Propaganda, und für nicht Amerikaner nen netter Film.
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Raptor
new post 26. Februar 2008, 18:48
Antworten #18


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OK.
Aber die Bundeswehr bildet Piloten aus, die Realschulabschluss bzw. Abitur haben und ich will nur Fliegen (im Hubschrauber) und nicht Kämpfen, von daher dachte ich, dass es keinen Strengen Ton gibt.

Anders ist es ja bei der Polizei, da braucht man auf jeden Fall Abitur und die Bilden dann Piloten aus und da wird es auf jeden Fall nicht streng.

Dan würde ich eher sagen, das ich mein Abitur schaffe und dann mich bei der Polizei als Pilot bewerbe.
Aber erst wen ich die Polizei-Ausbildung absolviert habe und qualifiziert bin, kann ich mich , wenn gerade intern ein Pilot gesucht wird, auf eine ausgeschriebene Pilotenstelle bewerben und dann - nach einem Eignungstest –die Pilotenausbildung absolvieren.

Oder ich gehe zum BGS (Bundesgrenzschutz), da muss ich eine ca. 3 Jahre Ausbildung zum BGS-Beamten absolvieren und dann eine 16 Monatige Pilotenausbildung.
Nur dafür brauche ich Realschulabschluss mit BErufsausbildung, das heißt ich muss mir erst ma nen Job Suchen.

Was wäre sinnvoller? Die Polizei, oder der BGS? ODER wird man bei dem BGS mit einem Strengen Ton angereden, bzw. mehr als bei der Polizei und auch, oder genau so viel wie bei der Bundeswehr????

Dieser Beitrag wurde von Raptor: 26. Februar 2008, 19:01 bearbeitet
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Heli-Mike
new post 27. Februar 2008, 18:55
Antworten #19


Flugschüler
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Beiträge: 46
seit: 13. Mai 05
Ort: Frankfurt/Main
Mitglieder Nr.: 130






Du wirst weder bei Bundeswehr, noch bei Polizei, noch bei BGS eine Ausbildung zum Piloten erhalten, wenn Du Dich mit dem Laden nicht halbwegs identifizierst.

Und dann stelle Dir die Frage, ob Du zu den Besten gehörst. Sind Deine schulischen Leistungen im oberen Drittel, besonders in Mathe und Physik? Bist Du sportlich fit? Bist Du ehrgeizig und gibst Du richtig Gas, wenn Du etwas erreichen willst? Kannst Du mit Entbehrungen umgehen?

Wenn Du nur eine Frage davon mit Nein beantwortest, dann solltest Du Dich lieber nach anderen Möglichkeiten umsehen, um an einen Hubschrauberschein zu kommen.

Übrigens, deutsche Rechtschreibung zu lernen wäre auch ganz hilfreich, um einen guten Eindruck zu hinterlassen.

Mike
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Raptor
new post 27. Februar 2008, 19:19
Antworten #20


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**** DICH!

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